Das letzte Aufgebot


Zu einem „ Open Air Konzert“ gegen Rechts lädt am kommenden Samstag den 28.08.2010 die Linksjugend von Schwedt ein. Als Geheimwaffe haben sie sich eigens für ihr Konzert einige Punkbands herangekarrt. Sicherlich war es wohl sehr schwierig zu diesem linken und abgedroschenen Thema überhaupt Bands zu finden.
Klar ist, für 50 Eurocent Gage muß man seine kulturellen Erwartungen schon mächtig herunter schrauben. Es zeigt sich aber auch, in welchem Wasser die „linke Jugend“ von Schwedt getrieben werden soll oder schon treibt. Erinnert sei hier nur an die Chaostage in Prenzlau im Frühjahr diesen Jahres. Über 50 der buntgefiederten alkoholisierten und zugedröhnten Punks besetzten einen Tag lang das Stadtzentrum von Prenzlau und versetzten die Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken. Ein Manöver, im so wörtlich „Steinewürfen“, wollten diese Irrlichter der Gesellschaft ebenfalls abhalten, konnten aber glücklicherweise durch unsere Polizei daran gehindert werden. Denkt man in diesem Zusammenhang an die vermummten Linksfaschisten, die in Dresden und auch anderswo marodierend und prügelnd durch die Straßen ziehen, kommt man nicht umhin dabei Gemeinsamkeiten zu entdecken. Vielleicht holt man sich die Punks mit in das Boot, weil man sich so nahe steht?

Ob dies der richtige Weg ist unserer Jugend Perspektiven aufzuzeigen, indem man vor ihren Augen und Ohren das gescheiterte chaotische Spiegelbild der Gesellschaft musizieren läßt, ist wohl mehr als nur fraglich, nein das ist sträflich und verantwortungslos.

Die staatlichen Fördergelder, unsere Gelder, die wieder für diese mehr als zweifelhafte Veranstaltung aus dem Fenster geworfen werden, sollten lieber in den Kindertagesstätten oder den Schulen der Uckermark platziert werden. In Zeiten leeren Kassen wäre dies wohl der richtige Weg. (H.K.)

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NPD Ortsbereich Prenzlau am 26. August 2010
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