Demokratische Bundespräsidentenwahl ?
Heute ist es nun so weit. Die bundesrepublikanischen Traditionsparteien wählen ihren Bundespräsidenten. Sie entsenden ihre, selbstverständlich unvoreingenommenen und ständig das Wohl des deutschen Volkes im Auge habenden, Wahlfrauen und Wahlmänner. Diese rekrutieren sich zum einen Teil aus den Abgeordneten des Bundestages und zum anderen Teil aus den von den bundesrepublikanischen Traditionsparteien bestimmten wohlgeneigten Promis. Das sind absolute Voraussetzungen, um eine vom jedem Makel erhabene, unvoreingenommene und demokratische Wahl des Bundespräsidenten zu garantieren. Dabei werden sie intensiv und natürlich objektiv vom freien Journalismus, der Medienmaschinerie, unterstützt.
Wer steht denn nun eigentlich als Kandidatin oder Kandidat zur Auswahl?
Dem in einer Demokratie lebenden Bundesbürger werden folgende Kandidaten über die Medien präsentiert:
1. Joachim Gauck Kandidat der Parteien SDP, Grüne
2. Lukricia Jochimsen Kandidatin der Partei Die Linke
3. Christian Wulff Kandidat der Parteien CDU,CSU,FDP
Wer aber steht auf dem blauen Wahlzettel den die Wahlmänner und Wahlfrauen zur Abstimmung erhalten?
1. Lukricia Jochimsen
2. Joachim Gauck
3. Frank Rennicke Kandidat der Partei NPD
4. Christian Wulff
Man lese und staune,noch ein weiterer Kandidat, Frank Rennicke!Absichtlich demokratisch verschwiegen? Ist das wirklich eine demokratische Grundhaltung in einem Rechtstaat der freie Wahlen garantieren soll?
Im Grundgesetz steht geschrieben (sinngemäß):
Nur der Bundespräsident darf den unmittelbar vom Volk gewählten Bundestag auflösen und den Volksvertretern die Mandatszeit kürzen.
Warum die bundesrepublikanischen Traditionsparteien sich gegen eine direkte Wahl des Bundespräsidenten durch das Volk stellen, dürfte jedem klar sein. Sie würden ihre Macht gefährden.
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