LINKSrUM oder RECHTSrUM


Wir sind noch ein sehr junger Ortsbereich und wissen, dass es an unserer Internetpräsenz noch viele Ecken und Kanten gibt,deshalb hat sich die Schriftleitung einmal die Mühe gemacht, bei den politischen Mitwettbewerbern rein zuschauen. Schließlich kann man nur lernen. Vom politischen Gegner lernen muß ja nicht unbedingt ein Fehler sein. Dabei fiel der Schriftleitung auf, dass die FDP immer noch im längst vergangenen Landtagswahlkampf steckt und CDU und SPD sich nur monatlich, wenn überhaupt, mit einem Landesthema bzw. Bundesthema an die Öffentlichkeit traut. Naja, kommunale Themen sind eben sehr brisant und das Schwierige an ihnen ist, sie sind abrechenbar, direkt beim Bürger vor der Haustür. Am aufwendigsten legt sich jedoch die Partei DIE LINKE ins Zeug und das sogar monatlich, die Sache hat aber auch einen Haken. Da der Großteil der Parteimitglieder ihre Vergangenheit nicht aufgearbeitet haben oder auch nicht wollen und daraus nicht die notwendigen Schlussfolgerungen für sich gezogen haben, befassen sie sich im Großteil ihrer Zeitungsausgabe LINKSrUM, nur mit Rechtfertigungen und Gejammer in Bezug auf Stasivergangenheit, stalinistischem Totalitarismus und der postkommunistischen DDR-Geschichte. In jedem Artikel betteln sie regelrecht um Anerkennung durch ihre politischen Kontrahenten. Das ist einfach widerlich. Die Partei DIE LINKE ist und bleibt die SED-Nachfolgepartei, dort hat sie ihren Ursprung, dort hat sie einen Großteil ihrer Mitglieder rekrutiert und das Vermögen der DDR-SED vereinnahmt. Das aber nur am Rande. Wenn die Schreiberlinge des LINKSrUM Blattes mal nicht eben mit ihrer Klagemauer oder der braunen Pest beschäftigt sind, ergehen sie sich, wahrscheinlich aus Frust, in Beleidigungen ihrer Mitbürger. So auch in ihrer Ausgabe 06/2010 unter dem Artikel Morgen-Morgen machen wir Revolution… -von jugendlicher Perspektivlosigkeit -geschrieben von Elisa Schulz. Sie beginnt ihren Artikel, Zitat Anfang: „Die jetzige Generation ist geprägt von Dummheit, Faulheit und kompletter Desillusionierung.“Generation Doof“ sagt man“, Zitat Ende. Ganz schön harter Tobak. Ohne auf die Ursachen ihrer These näher einzugehen, wird danach sofort über die geldgierigen Studenten hergezogen, die ihrer Meinung nach nur noch eines im Sinn haben: Kohle machen. Diesen hypothetischen Schlussfolgerungen von Elisa Schulz kann und will sich die Schriftleitung nicht anschließen. Das Bildungsdefizit hat viele Ursachen und wenn sich die Jugendlichen nicht für die revolutionäre Partei DIE LINKE interessieren, hat dies wohl andere Ursachen – und das ist auch gut so. Sollte das nur am mangelhaften Bildungsstand der Jugendlichen liegen, so könnte die Partei von Elisa Schulz etwas für die Jugendlichen tun. Brandenburg wird von Rot-Rot regiert. Als Regierungspartei wäre es doch der Partei DIE LINKE ein leichtes, den Bildungsetat rapide anzuheben und unser marodes Schulsystem aus dem Sumpf zu ziehen. Nichts, jedenfalls nichts Nennenswertes ist in dieser Richtung passiert. Im Kreistag der Uckermark macht die LINKE in Bezug auf den Erhalt der Förderschule in Angermünde auch keine gute Figur. Wie ernst meint sie es eigentlich mit ihren Versprechungen oder handelt sie nach dem Motto, doof bleibt doof?
Elisa Schulz bejammert einen Zustand bei der jungen Generation, für den auch ihre Partei Verantwortung trägt. Maßloser Multikulti auf allen Ebenen, Gender Mainstreaming, Frauen-und Männerquoten in allen gesellschaftlichen Bereichen, um nur einige zu nennen, sind wahre Heilsbringer für die Linken. Damit einher geht aber auch der Werteverfall für das Individuum, für die Familie und für die Gesellschaft. Übriggeblieben ist nur noch ein farbloser Einheitsbrei ohne eigene Identität, ohne eigene Verantwortung für sich selbst und seinen Mitmenschen. Sie suchen ihr Heil in Drogen, in Alkohol, Computerspielen und was die Spaßgesellschaft ihnen sonst noch so zu bieten hat. Sie haben nie gelernt Verantwortung zu übernehmen und das wollen die Mächtigen dieses Systems auch nicht. Willfährige und leicht zu kontrollierende Marionetten sind sie. Sie sind das Ende der Herrschaft des Volkes und Anfangspunkt der diktatorischen Scheindemokratie, in der der Wille der Völker nichts zählt. Sie sind nicht „doof“ geboren worden, nein das sind sie gewiss nicht. Sie sind das Produkt der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Zeit.
So wie die Autorin nicht in der Lage ist die wahren Ursachen zu erkennen, so ist auch ihre Partei nicht wirklich in der Lage Abhilfe zu schaffen. DIE LINKE unterscheidet sich kaum noch von den Traditionsparteien der BRD. Ihr Machthunger ist zu groß, ihre Zugeständnisse immer tiefgreifender. In der aktuellen Diskussion um sexuelle Straftäter fordert sie gar Hafterleichterungen und psychologische Betreuung der Triebtäter während und nach der Haft. Neues Wählerpotential? Über die gequälten und Zeit ihres Lebens gekennzeichneten Opfer verlieren sie kein Wort.
„Doof“ bzw. Dummheit ist keine Charaktereigenschaft des Menschen. Der Mensch ist durch die Arbeit zum Menschen geworden und in der Gemeinschaft kulturell gewachsen. Einen Ausweg aus dieser Miesere bietet nur der nationale Weg, in dem das Individuum wieder eine eigene Identität besitzt und seinen Platz in und für die Gemeinschaft hat.

Fazit der Schriftleitung bei ihrem Ausflug zu den Internetseiten der politischen Mitwettbewerber: Die Seite des NPD Ortsbereiches Prenzlau hat noch viele Mängel, aber wir werden uns bemühen, diese entsprechend unseren Möglichkeiten abzustellen. Zu Beleidigungen der Bürger werden wir uns nicht herablassen. Man kann dem Bürger, in diesem Fall die Jugendlichen, nicht für das Versagen des Systems verantwortlich machen. Eigentlich sollten das die Mitglieder der Partei DIE LINKE wissen, auch die Prenzlauer. Schließlich propagieren sie es jeden Tag. Genossin Elisa Schulz wird nun ihre Revolution ohne die Jugendlichen machen müssen und das findet die Schriftleitung nicht doof.



NPD Ortsbereich Prenzlau am 11. Juli 2010
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