Wähler-Tiefschlag gegen Scheindemokraten


Die Landratswahlen in der Uckermark sind jämmerlich gescheitert.

Nach Aussage von RBB-Online erreichte keiner der beiden „parteilosen“ Kontrahenten die notwendigen 15 Prozent der erwarteten Stimmen um sich als Landrat legitimieren zu können. Das heißt im Klartext, einer der beiden Bewerber hätte mindestens 16725 Stimmen auf sich vereinigen müssen. Doch Konkrete Zahlenangaben werden vermieden – man will doch die Wahlbeteiligung nicht so dünn aussehen lassen. Um dieser makabren Angelegenheit Realität zu verschaffen, rechnen wir die prozentualen Angaben in konkrete Zahlen um, damit es verständlicher wird.
Angegeben werden in RBB-Online 50,8 Prozent (16325 Stimmen) für Klemens Schmitz und 29,1 Prozent (9351 Stimmen) für Roland Resch. Wo die noch verbliebenen restlichen 20,1 Prozent (6460 Stimmen) verblieben sind, dazu erfolgte beim RBB keine Aussage.
Insgesamt bedeutet das:
Von den 111 500 Wahlberichtigten der Uckermark machten nur 32136 von ihrem Wahlrecht gebrauch. Das sind nur 28,82 Prozent aller Wahlberechtigten! Ein Ausdruck der von den Wählern erkannten Perspektivlosigkeit der Kandidaten und der Gegenwartspolitik im Allgemeinen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit reiben sich die Volksvertreter im Kreistag jetzt die Hände, besonders jene, denen das erfolgreiche Bürgerbegehren ein Dorn im Auge war. Nun sind sie wieder unter sich, die Wir-bleiben-unter-uns-Parteien a lá SED und auch wieder am Drücker. Sie bestimmen selbst den Landrat, ihren Landrat.
Jedoch sollten die Unter-sich-Gebliebenen dabei keinesfalls unterschätzen, daß die Masse des Volkes inzwischen sehr wohl endlich in der Lage ist, den Wahrheitsgehalt politischer Tagesmeldungen gegenüber den bisher nach Wahlen umgesetzten Taten zu sondieren. –



NPD Ortsbereich Prenzlau am 16. März 2010
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